Aktuelles

Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) der 2. Generation in Kürze erhältlich

In Kürze können hessische Ärztinnen und Ärzte einen elektronischen Heilberufsausweis der 2. Generation erwerben. Die Bestellung erfolgt dann über das Mitgliederportal der Landesärztekammer Hessen.
Sobald die Bestellung möglich ist, informieren wir Sie hier und ausführlich auf der Website der Landesärztekammer unter https://www.laekh.de/aerzte/mitgliedschaft/elektronischer-heilberufsausweis-ehba

Hilfsprogramm zur Sicherung von Ausbildungsplätzen


Die Bundesregierung hat ein Hilfsprogramm für kleine und mittelgroße Ausbildungsbetriebe ins Leben gerufen, mit dessen Hilfe Ausbildungsplätze gesichert werden sollen, die durch die Corona-Pandemie bedroht sind. Das Programm "Ausbildungsplätze sichern" sieht Maßnahmen von insgesamt 500 Millionen Euro in den Jahren 2020 und 2021 vor. Die Förderung soll Betrieben mit bis zu 249 Beschäftigten zugeführt werden, die Menschen in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen ausbilden.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Bundesregierung.

Verlängerung der Abrechnungsempfehlungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Die Bundesärztekammer hat in Abstimmung mit BPtK, PKV-Verband und Beihilfekostenträgern die Verlängerung der Befristung der Abrechnungsempfehlungen zu telemedizinischen Leistungen bei Erbringung im Rahmen der COVID-19-Pandemie bis zum 30.09.2020 beschlossen.

Grundsätze für die Durchführung von Zwischenprüfungen im Ausbildungsberuf MFA

Auf Grundlage des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses vom 26.02.2020 erlässt die Landesärztekammer Hessen. Grundsätze für die Durchführung von Zwischenprüfungen im Ausbildungsberuf Medizinischer Fachangestellter/Medizinische Fachangestellte. Diese können unter dem Link https://www.laekh.de/images/MFA/Berufsausbildung/Pruefungen/Grundsaetze_Durchfuehrung_Zwischenpruefung.pdf eingesehen werden.

Informationen zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres weist die Abteilung Ausbildungswesen: Medizinische Fachangestellte der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) auf wichtige Ausbildungsbestimmungen hin, die auf der Website der LÄKH unter Vorschriften und Verträge abgerufen werden können.

Gerätespenden und Verbandsmaterialien für die MFA-Ausbildung gesucht

Die Berufsschulen, an denen Klassen für Medizinische Fachangestellte eingerichtet sind, sowie die Carl-Oelemann-Schule für die Überbetriebliche Ausbildung wären sehr dankbar, wenn Geräte (z. B. EKG-Geräte, Blutdruckmessgeräte, Zentrifugen, Mikroskope, Photometer), die in der Praxis nicht mehr benötigt werden, den Schulen zur Verfügung gestellt würden. Die Geräte müssen funktionsfähig sein. Auch werden Verbandsmaterialien für Übungszwecke von den Berufsschulen und der Carl-Oelemann-Schule dringend benötigt.

Aktive Immunisierung gegen Hepatitis B

Die Landesärztekammer Hessen möchte Sie als ärztliche/-n Arbeitgeber/-in auf Ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinweisen,

  • Beschäftigte, insbesondere auch die Auszubildenden, bei Aufnahme der Tätigkeit über die für sie in Frage kommenden Immunisierungsmaßnahmen zu informieren

sowie

  • gemeinsam mit dem Arzt/der Ärztin, der/die die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen durchführt, festzulegen, welche Impfungen im Einzelfall notwendig sind, und die erforderlichen Impfungen kostenlos anzubieten.

Statement des Präsidenten der Landesärztekammer Hessen zur Coronakrise

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Dr. med Edgar Pinkowskinoch immer beherrscht Corona die Schlagzeilen und wirkt sich auch auf unseren beruflichen Alltag aus. Doch während zu Beginn der Pandemie die Sorge vorherrschte, dass das Gesundheitssystem durch die steigenden Zahlen von Covid-19-Patienten überforderte würde, sind Schreckensszenarien wie in Italien oder Spanien hierzulande zum Glück nicht eingetreten. Dies ist zum einen der umsichtigen Eindämmungsstrategie in den vergangen Wochen zu verdanken, zum anderen dem großartigen Einsatz von Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, sowie aller in der Pflege Tätigen. Innerhalb kurzer Zeit wurden auch in Hessen Intensivstationen für Covid-19-Patienten eingerichtet, Beatmungsbetten aufgestockt und ein Teil der niedergelassenen Arztpraxen zu Corona-Behandlungszentren umfunktioniert. Durch die Neuorganisation und die vorbildliche Zusammenarbeit von ambulantem und stationären Bereich kann die Versorgung der Patienten je nach Schwere ihrer Erkrankung sichergestellt werden.

NEU: Ausbildungsplatzförderung für Hauptschüler/innen

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat ein neues Förderprogramm für Hauptschülerinnen und Hauptschüler gestartet. Ziel des Förderprogramms ist es, die Chancen von Hauptschüler/-innen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen. Betriebe sollen motiviert werden, Jugendliche, die den Hauptschulabschluss an einer allgemeinbildenden Schule anstreben, direkt im Anschluss an die Schulentlassung in Ausbildung zu nehmen und so diesen Jugendlichen den Übergang in eine duale Berufsausbildung ohne "Warteschleife" zu ermöglichen.

Sommerempfang 2020 der hessischen Heilberufe abgesagt

In diesen Zeiten kommt es auf verantwortungsvolles Handeln, Vernunft und Solidarität an. Der für den 18. August 2020 geplante siebte Sommerempfang des Bündnisses heilen & helfen, der erneut im Opelbad auf dem Wiesbadener Neroberg ausgerichtet worden wäre, wird daher aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden.

Veranstaltungsperspektiven in Zeiten von Corona: Chancen nutzen – Digitales Lernen stärker integrieren

 

Die Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung bereitet die Wiederaufnahme ihrer Veranstaltungen unter pandemiegeeigneten Bedingungen vor.

Akademieveranstaltungen sind in aller Regel mit dem Erwerb einer Qualifikation verbunden. Damit Ärztinnen und Ärzte in Hessen ihre beruflichen Pläne nicht aufschieben müssen, sind wir ab Juni wieder für Sie da: Inhaltlich wie gewohnt aktuell, praxisrelevant und interdisziplinär – methodisch angepasst an die neuen Bedingungen in Zeiten von Corona.
Natürlich müssen und wollen wir die notwendigen Abstände einhalten! Dafür wird in Veranstaltungen mehr Platz benötigt, den wir auch durch geringere Präsenzzeiten und größere Online-Anteile in unseren Fortbildungen und Kurs-Weiterbildungen gewinnen können.

Informationen zur Anerkennung von Covid-19 als Berufskrankheit

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtsgesellschaft (BGW) hat Informationen zu Covid-19 als Berufskrankheit zusammengestellt. Demnach kommt für die Anerkennung einer Berufskrankheit bei einer COVID-19-Erkrankung allein die BK-Nr. 3101 der Anlage 1 zur Berufskrankheitenverordnung (BKV) in Betracht. COVID-19-Erkrankungen fallen nur dann unter die BK-Nr. 3101, wenn sie bei Versicherten auftreten, die aufgrund der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit in bestimmten Bereichen einer gegenüber der allgemeinen Bevölkerung wesentlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind.

Aufhebung der telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung rückgängig gemacht

Heute Nachmittag hat der Gemeinsame Bundesausschuss bekanntgegeben, dass Krankschreibungen bei leichten Atemwegserkrankungen doch vorerst weiterhin nach telefonischer Anamnese erfolgen können. Siehe: https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/860/

 

Zeit gewinnen – Neuinfektionen mit Coronaviren vermeiden

Stand: 19.05.2020, 09:00 Uhr

Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) will dazu beitragen, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Dazu wurden am 13.03. sowie am 17.03.2020 bis auf Weiteres zahlreiche Maßnahmen in Kraft gesetzt, die wir auf dieser Seite zusammengestellt haben. Sie finden auf dieser Seite Informationen zu folgenden Terminen und Maßnahmen der LÄKH, der Bundesärztekammer und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration:

Mitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI): Gemeinsam gegen SARS-CoV-2

 

Sehr geehrte Ärztinnen und Ärzte,

die nächsten Wochen sind für uns alle eine große Herausforderung. Es kommt jetzt darauf an, dass wir alle dem Ziel, die gesundheitliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Hessen sicherzustellen, vieles, das sonst wichtig erscheint, unterordnen. Gleichzeitig geht es darum, die Leistungsfähigkeit des hessischen Gesundheitssystems zu beweisen.

Ergebnisse der Abschlussprüfung für Medizinische Fachangestellte im Winter 2020

Am schriftlichen Teil der Abschlussprüfung für Medizinische Fachangestellte im Winter 2020 haben 351 Prüflinge teilgenommen, von denen 292 bestanden haben. 351 Prüflinge haben am praktischen Teil der Abschlussprüfung teilgenommen, davon haben 271 bestanden. Insgesamt haben 253 Prüflinge die Abschlussprüfung im Winter 2020 bestanden.

Informationen zum Coronavirus

Stand: 06.07.2020, 17:30 Uhr

 

Hotline:

Eine hessenweite Hotline zu dem Thema ist unter der Nummer 0800 555 4 666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

 

 

Auf dieser Seite finden Sie folgende Informationen:


 

 

 

Informationen für Ärztinnen und Ärzte:

Ausführliche weitere Informationen, u.a. auch Handlungsanweisungen für Ärztinnen und Ärzte, finden Sie auf den Websites der folgenden Institutionen:

 

 

Informationen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte:

 

 

Informationen für ausbildende Ärztinnen und Ärzte & MFA-Auszubildende:

Erklärung der Partner des Bündnis Ausbildung Hessen: "Sicherstellung der dualen Ausbildung in Corona-Zeiten"

 

Die Zwischenprüfung 2020, ursprünglich geplant für den 25.03.2020, die wir aufgrund der Corona-Pandemie absagen mussten, wird am Montag, dem 08.06.2020 nachgeholt. Die Einladungen an die Prüflinge werden in Kürze verschickt.

 

FAQs - Häufig gestellte Fragen zur Ausbildung und zu den Prüfungen der Medizinischen Fachangestellten

Wann findet die Zwischenprüfung im Jahr 2020 statt?

Die Zwischenprüfung 2020, ursprünglich geplant für den 25.03.2020, die wir aufgrund der Corona-Pandemie absagen mussten, wird am Montag, dem 08.06.2020 nachgeholt. Die Einladungen an die Prüflinge werden in Kürze verschickt. Dieser Termin ist für alle Auszubildenden, die bereits für den 25.03.2020 angemeldet waren. Falls eine Teilnahme nicht möglich ist, kann die Zwischenprüfung am Ersatz-Termin am 30.09.2020 nachgeholt werden.

Wird die Zwischenprüfung im Jahr 2020 ersatzlos gestrichen?

Die Zwischenprüfung wird nicht ersatzlos gestrichen, denn die Durchführung einer Zwischenprüfung ist im Berufsbildungsgesetz (BBiG) vorgeschrieben und es handelt sich um eine Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung. Außerdem ist in unserer Prüfungsordnung geregelt, dass die vorzeitige Zulassung gemäß § 45 Absatz 1 Berufsbildungsgesetz befriedigende Ergebnisse (mind. 67 %), grundsätzlich also auch die Teilnahme an einer Zwischenprüfung, voraussetzt. Schließlich soll die Zwischenprüfung den Ausbildungsstand ermitteln und das Bewältigen einer Prüfungssituation üben.

Wie wird es für Auszubildende, die an der Winterprüfung 2020/2021 vorzeitig teilnehmen wollen, gehandhabt?

Alle Auszubildenden, deren reguläre Abschlussprüfung im Sommer 2021 stattfinden würde, die aber ihre Abschlussprüfung auf die Winterprüfung 2020/2021 vorziehen wollen, müssen sich spätestens bis 01.06.2020 bei ihrer zuständigen Bezirksärztekammer melden, um die vorzeitige Prüfung zu beantragen. Diese Auszubildenden müssen an der Zwischenprüfung am 08.06.2020 teilnehmen. Die vorzeitige Zulassung setzt befriedigende Ergebnisse (mind. 67 %) in der Zwischenprüfung voraus, außerdem gute Leistungen in der Berufsschule und in der Ausbildungsstätte, siehe weitere Informationen auf der Seite www.laekh.de/mfa/berufsausbildung/pruefungen.

Wird die schriftliche Abschlussprüfung, die für den 06.05.2020 festgesetzt wurde, ebenfalls verschoben?

Nein, die schriftliche Abschlussprüfung findet planmäßig zum festgesetzten Zeitpunkt statt: Am 6.5.2020. Die Durchführung der Prüfung ist für den Erwerb des Berufsabschlusses wichtig. Durch Beachtung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln wird das Infektionsrisiko im Rahmen der Prüfungssituation gering gehalten:

  • Mitbringen eines eigenen Mund-Nasen-Schutzes, ggfs. einer Alltagsmaske.
  • Ausreichend langes und gründliches Händewaschen vor Betreten des Prüfungsraumes.
  • Einhalten eines generellen Mindestabstands von 1,5 m.
  • Die Prüfungstische werden mit ausreichendem Abstand aufgestellt.
  • Aufsichtspersonen in ausreichender Zahl sind vor Ort.

Infolge der besonderen Umstände wird mehr Zeit benötigt. Deshalb müssen die Prüflinge bereits um 8:00 Uhr am Prüfungsort sein. Achtung: Im Vergleich zur ersten Einladung kann sich der Prüfungsort geändert haben. Bitte die aktuelle Einladung beachten, die in den nächsten Tagen verschickt wird.

Wer Husten, Fieber, Atemnot oder andere Symptome verspürt, die einen Corona-Verdacht ergeben, darf nicht an der Prüfung teilnehmen. Da es keinen Nachholtermin gibt, machen wir darauf aufmerksam, dass der nächste Prüfungstermin die schriftliche Abschlussprüfung im Winter am 2. Dezember 2020 ist.

Die Corona-Pandemie lässt leider keine langfristige Planung zu. Es kann passieren, dass wir den Prüfungstermin wieder absagen müssen. Schauen Sie deshalb täglich auf die Internetseite der Landesärztekammer. Dort werden alle aktuellen Informationen eingestellt.

Wie wird die Zeit bis zu den Sommerferien genutzt, in der die Berufsschulen schrittweise wieder öffnen?

Der hessische Kultusminister, Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, hat die Berufsschulen bereits zu Beginn der Schulschließung aufgefordert, Alternativen zum Präsenzunterricht zu entwickeln. Die Lehrer/-innen stehen mit ihren Schüler/-innen in Kontakt, um Arbeitsaufträge anstelle des Unterrichts zu erteilen.

Ab dem 27. April wurde der Schulbetrieb schrittweise wiederaufgenommen. Die weitere Wiederaufnahme des Schulbetriebs erfolgte in zwei weiteren Schritten zum 18. Mai und zum 2. Juni 2020, in allen Schulformen und allen Jahrgangsstufen. Allerdings findet noch kein regulärer Unterrichtsbetrieb statt, aber es gibt trotz der strengen Pandemieregln große Anstrengungen, um so viel Präsenzunterricht wie möglich zu gewährleisten.
Soweit uns bekannt, findet mittlerweile an allen Berufsschulen wieder ein Unterrichtstag pro Woche als Präsenzunterricht statt. Dieser Unterrichtstag ist aber nicht ausreichend für die Vermittlung des Unterrichtsstoffs, außerdem muss viel Stoff nachgeholt werden.

Zusätzlich zur Freistellung für den einen Berufsschultag ist eine weitere Freistellung für die Erledigung der virtuellen Arbeitsaufträge aus der Berufsschule erforderlich ("zweiter Berufsschultag"), siehe nachfolgende Fragen.
Halten Sie Kontakt zur Berufsschule Ihrer Auszubildenden, um konkrete Informationen zu bekommen.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Hessischen Kultusministeriums, insbesondere das schulformbezogene Schreiben vom 07.05.2020 für die beruflichen Schulen.

Beachten Sie hierzu bitte auch das aktuelle Urteil des Verwatlungsgerichts Gießen zum Präsenzunterricht an Berufsschulen: https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/keine-befreiung-vom-praesenzunterricht-fuer-berufsschuelerinnen

Müssen die Auszubildenden in die Ausbildungsstätte gehen, wenn die Berufsschule geschlossen hat?

Es entspricht der Rechtslage, dass Auszubildende wegen der Schließung der Berufsschulen grundsätzlich während der gesamten Woche in der Ausbildungsstätte anwesend sein müssen.

Haben die Auszubildenden ein Recht auf "Freistellung", um die Arbeitsaufträge aus der Berufsschule zu erledigen?

Da die Berufsschulen, laut Kultusminister, sog. Alternativen zum Präsenzunterricht anbieten, müssen die Auszubildenden für die Erledigung der Arbeitsaufträge aus der Berufsschule, gemessen an dem Umfang der Arbeitsaufträge, Zeit zur Verfügung gestellt bekommen. Ein Anspruch, die Arbeitsaufträge zu Hause zu bearbeiten, besteht dagegen nicht. Andererseits handelt es sich bei den Arbeitsaufträgen aus der Berufsschule auch nicht um "Hausaufgaben", die in der Freizeit zu erledigen sind. Wir bitten die ausbildenden Ärztinnen/Ärzte eindringlich um Berücksichtigung, auch wenn die Belastungen im Gesundheitssystem derzeit nachvollziehbar sehr hoch sind.

Es gibt viele Auszubildende, die zu Hause nicht die erforderliche technische Ausstattung (z. B. Drucker) für die Erledigung der Arbeitsaufträge aus der Berufsschule besitzen. Wir bitten Sie, Ihre Auszubildenden bei Bedarf zu unterstützen, damit die Arbeitsaufträge erfolgreich bearbeitet werden können.

Werden die Prüfungsvorbereitungskurse nachgeholt oder durch andere Maßnahmen ersetzt?

Die Carl-Oelemann-Schule teilt mit, dass für Prüfungsvorbereitungskurse (PVKs) keine angemessene Alternative angeboten werden kann. Die PVKs sind überwiegend auf das praktische Arbeiten ausgerichtet. Lernvideos können aufgrund des Umfangs (Lerninhalte) nicht in der Kürze der Zeit hergestellt werden. Auch reicht ein Lernvideo alleine meistens nicht aus, um einen Lerninhalt gut und vollständig zu vermitteln.

Das gilt auch für PVKs, die auf Theorie ausgerichtet sind, wie beispielsweise Medizinische Fachkunde. Hier besteht die Empfehlung, die einschlägigen Lehrbücher aus der Berufsschule, das Lernmaterial der Berufsschule und die Lernskripten der Überbetrieblichen Ausbildung zur selbstständigen Prüfungsvorbereitung zu nutzen. Wir ermutigen die Auszubildenden, sich selbstständig auf die Prüfung vorzubereiten und die Berufsschulthemen und Arbeitsaufträge fleißig zu bearbeiten.

Wann werden wieder Prüfungsvorbereitungskurse in der Carl-Oelemann-Schule angeboten?

Die Prüfungsvorbereitungskurse (PVK) werden ab sofort wieder angeboten, aber nur eingeschränkt und auf Nachfrage. Da auch hier das Schulungskonzept wegen der Pandemievorgaben verändert werden muss, verringern sich leider die Teilnehmerzahlen.

Wie geht die Landesärztekammer mit Fehlzeiten um, die aufgrund von Berufsschul- oder Praxisschließungen zustande kommen?

Wie immer werden wir die Fehlzeiten im Zusammenhang mit den Ausbildungsleistungen bewerten und vor einer Entscheidung stets Stellungnahmen der Ausbildungsstätte und der Berufsschule einholen. Die Fehlzeiten, die aufgrund von Berufsschul- und Praxisschließungen wegen Corona entstanden sind, sollten ausdrücklich kennzeichnet werden, damit sie im Rahmen der Zulassungsentscheidung erkennbar sind.

Berücksichtigen die Prüfungsausschüsse den durch Corona beeinträchtigten Ausbildungsverlauf?

Dass die private Situation zurzeit ebenfalls schwierig ist, insbesondere wenn Kinder zu betreuen sind, ist uns auch bewusst. Dennoch können wir leider private Situationen und die dabei bestehende Vielfalt weder beeinflussen noch berücksichtigen. Das infolge bestandener Abschlussprüfung erworbene Prüfungszeugnis, mit der Befähigung nach der Berufsausbildung als medizinische Fachkraft zu arbeiten, muss in Hinblick auf die Qualität von Ausbildung und Prüfung mit den Vorjahren vergleichbar sein. Ein "Corona-Bonus" kann nicht vergeben werden.

Gilt Kurzarbeit auch für Auszubildende und wie ist die Vergütung geregelt?

Die ausbildende Ärztin/Der ausbildende Arzt ist zunächst verpflichtet, alle Mittel auszuschöpfen, um die Ausbildung weiter zu gewährleisten. Hierbei hat sie/er beispielsweise folgende Möglichkeiten:

  • Umstellung des Ausbildungsplans durch Vorziehen anderer Ausbildungsinhalte,
  • Durchführung besonderer Ausbildungsveranstaltungen, z. B. Kooperation mit anderen Praxen, um das Ausbildungsspektrum zu erweitern.

Kurzarbeitergeld kann außerdem ohne weiteres auch für Auszubildende gezahlt werden, die nach Abschluss ihrer Berufsausbildung eine versicherungspflichtige (befristete oder unbefristete) Beschäftigung bei demselben oder einem anderen Arbeitgeber aufnehmen.

Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Dürfen Minderjährige wegen der potentiellen Corona-Infektionsgefahr weiterhin in der Ausbildungsstätte tätig sein?

Das Jugendarbeitsschutzgesetz mit seinen Schutzvorschriften sowie das Berufsbildungsgesetz mit der Vorschrift, dass ausbildende Ärztinnen und Ärzte dafür zu sorgen haben, dass Auszubildende "körperlich nicht gefährdet werden", sind zu beachten. Es muss aber auch realisiert werden, dass es sich um eine Ausbildung im Gesundheitswesen handelt und der (sorgfältige) Umgang mit kontaminiertem Material zum Arbeitsalltag gehört. Die erforderliche und angemessene Schutzkleidung nach den Empfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI) sind im Hinblick auf die Fürsorgepflicht des verantwortlichen Ausbildenden zu gewähren. Die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung werden in der TRBA250 (Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe) bzw. in der KRINKO-Empfehlung "Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten" spezifiziert.

Kündigung des Ausbildungsverhältnisses

Wenn einzelne Facharztpraxen in der Corona-Krise weniger nachgefragt werden oder Patienten ihre vereinbarten Termine absagen und sich daraus Liquiditätsprobleme ergeben, stellt das grundsätzlich keinen Grund für die Kündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses dar. Dies ergibt sich aus den besonderen Hauptleistungspflichten eines Berufsausbildungsverhältnisses. Die Hauptleistungspflicht von Ausbildenden ist es, dafür zu sorgen, dass den Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit in einem bestimmten Ausbildungsberuf vermittelt wird (§ 14 Absatz 1 Nr. 1 BBiG). Auszubildende schulden nicht ihre Arbeitskraft, sondern ihre Bereitschaft, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erlernen (§ 13 BBiG).

Ausnahme: Wenn aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten einer Ausbildungsstätte kein Ausbildungspersonal zur Verfügung steht, die berufliche Handlungsfähigkeit nicht mehr vermittelt werden kann oder die Ausbildungsstätte endgültig geschlossen wird, ist für die Parteien des Berufsausbildungsverhältnisses ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses gegeben (§ 22 Absatz 2 Nr. 1 BBiG). Zu bevorzugen ist aber der Abschluss eines Aufhebungsvertrages, denn die Beendigung erfolgt dann nicht spontan und es besteht die Möglichkeit, zwischenzeitlich einen neuen Berufsausbildungsvertrag abzuschließen.

Beendigung des Ausbildungsverhältnisses durch Fristablauf bzw. vor Abnahme der Abschlussprüfung (beispielsweise wegen Verschiebung des Prüfungstermins)

Maßgeblich für die Ausbildungszeit ist die im Berufsausbildungsvertrag festgelegte Ausbildungsdauer. Das Berufsausbildungsverhältnis endet mit Erreichen des vertraglich vereinbarten Ausbildungsendes (siehe Berufsausbildungsvertrag: von... bis...). Das gilt auch dann, wenn die Abschlussprüfung noch nicht abgelegt wurde (§ 21 Absatz 1 BBiG). Eine Kündigung ist nicht erforderlich.

Verlängerung der Ausbildungszeit

Eine Verlängerung der Ausbildungszeit über die vertraglich vorgesehene Ausbildungsdauer hinaus alleine durch vertragliche Vereinbarung der Vertragspartner sieht das Berufsbildungsgesetz nicht vor. Vielmehr müsste die Auszubildende vor Ablauf des Vertrages einen Antrag auf Verlängerung an die Landesärztekammer richten. Der Verlängerungsantrag ist ausnahmsweise zu genehmigen, wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen (§ 8 Absatz 2 BBiG). Vor einer Entscheidung sind die Ausbildungsstätte und die Berufsschule zu hören. Der Antrag auf Verlängerung kann sich auch auf längere Corona-bedingte Ausfallzeit und Unterbrechungen der betrieblichen und schulischen Berufsausbildung beziehen.

Hinweis: Gemäß § 24 BBiG entsteht ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, wenn die/der Auszubildende nach dem vertraglich vereinbarten Ende der Ausbildungszeit weiterbeschäftigt wird, ohne dass hierüber ausdrücklich etwas anderes vereinbart worden ist.

Vereinbarung der Teilzeitausbildung

Teilzeitausbildung bietet eine Möglichkeit, die finanzielle Belastung der Ausbildungsstätte zu reduzieren, statt in voller Höhe die Ausbildungsvergütung fortzuzahlen und gleichzeitig das Ausbildungsverhältnis zu erhalten.

Durch eine Änderung des Berufsausbildungsvertrags kann die wöchentliche Ausbildungszeit auf 30 Stunden verkürzt und die Vergütung entsprechend gekürzt werden. Allerdings verlängert sich das Ende der vertraglich vereinbarten Ausbildungszeit um die Zeit, welche durch die Reduzierung der Ausbildungszeit insgesamt nicht für die Vermittlung der beruflichen Handlungsfähigkeit zur Verfügung steht (§ 7a Absatz 2 BBiG).

Hinweis: Der Änderung eines bestehenden Berufsausbildungsvertrags von Vollzeit- in Teilzeitausbildung ist nicht einseitig möglich, sondern muss mit der/dem Auszubildenden vereinbart werden, außerdem muss die Landesärztekammer zustimmen. Daher ist es kein Mittel der Wahl. Hier sollten zuerst andere Maßnahmen geprüft werden.

Freistellung der/des Auszubildenden

Eine bezahlte oder unbezahlte Freistellung der/des Auszubildenden verstößt gegen die Verpflichtung Ausbildender zur Vermittlung der beruflichen Handlungsfähigkeit (§ 14 Absatz 1 Nr. 1 BBiG). Sie ist deshalb nur in den im Berufsbildungsgesetz aufgeführten Fällen möglich: Freistellung für den Besuch der Berufsschule, die Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte und die Teilnahme an Prüfungen.

Nicht möglich ist die Freistellung wegen der Arbeitssituation in der Ausbildungsstätte oder einer behördlichen Anordnung.

Auszubildende schulden laut Berufsausbildungsvertrag nicht ihre Arbeitskraft, sondern ihre Bereitschaft, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erwerben. Auszubildenden kann ein Anspruch auf Schadensersatz zustehen, wenn ihnen infolge der Freistellung finanzielle Nachteile oder Lücken in der Ausbildung entstehen, welche zur Nichtzulassung zur Abschlussprüfung oder zum Nichtbestehen der Abschlussprüfung führen.

Anordnung von Urlaub für Auszubildende

Grundsätzlich kann Betriebsurlaub vom Arbeitgeber im Rahmen seines Direktionsrechts angeordnet werden, allerdings nicht nur für Auszubildende. Dabei müsste es sich um eine generelle Regelung für die gesamte Praxis handeln.

Hinweis: Da Auszubildende ihren Urlaub grundsätzlich in den Ferien nehmen und gewährt bekommen sollen, sollte diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden, um Fehlzeiten zu vermeiden.

Kinderbetreuung bei Kita- und Schulschließungen

Auszubildende haben Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfall bei Kinderbetreuung aufgrund von geschlossenen Kindertagesstätten und Schulen. Sie können bis zu sechs Wochen 67 Prozent des Verdienstausfalls ausgezahlt bekommen. Diese neue Regelung wird in § 56 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz geschaffen. Zudem bekommt der Ausbilder auf Antrag die an den Auszubildenden ausgezahlte Entschädigung von der zuständigen Behörde erstattet.

Hinweis: Die Regelungen für Kitas und Schulen wurden hinsichtlich der Notbetreuung geändert. Es ist ausreichend, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Schulen haben auch während der Osterferien eine Notbetreuung eingerichtet.
Aktuelle Informationen dazu finden Sie auf der Website des Hessischen Kultusministeriums.

Ausbildungsvergütung

Nach § 19 Berufsbildungsgesetz ist die Ausbildungsvergütung auch zu zahlen bis zur Dauer von sechs Wochen, wenn die Auszubildenden a) sich für die Berufsausbildung bereithalten, diese aber ausfällt oder b) aus einem sonstigen, in ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert sind, ihr Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen. Dies gilt auch während der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie. Grundsätzlich wäre auch Kurzarbeit denkbar, aber auch dann müsste nach Berufsbildungsgesetz bis zu 6 Wochen die Ausbildungsvergütung bezahlt werden, siehe dazu Frage "Gilt Kurzarbeit auch für Auszubildende und wie ist die Vergütung geregelt?

Wir wünschen weiterhin eine erfolgreiche Ausbildung!

Bitte schauen Sie immer wieder auf unsere Website. Hier stellen wir regelmäßig alle aktuellen Informationen ein. Bitte sehen Sie - soweit vermeidbar - von telefonischen Nachfragen ab. Herzlichen Dank!

 

 

Menschen mit Rheuma und COVID-19 bestmöglich versorgen: Register www.covid19-rheuma.de

Die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie haben das deutsche Covid-19-Register erstellt, damit Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und Covid-19-Nachweis anonym erfasst werden können. Mithilfe des Registers unter www.covid19-rheuma.de sollen Informationen zum Verlauf einer Covid-19-Infektion unter antirheumatischer Therapie gewonnen werden, um baldmöglichst daraus Empfehlungen für die Handhabung antirheumatischer Therapien angesichts der Corona-Pandemie abzuleiten zu können.

Ärztinnen und Ärzte können auf der Website www.covid19-rheuma.de – nach kurzer Registrierung – komfortabel Rheumapatienten mit positivem Nachweis von SARS-CoV-2 oder mit Covid-19-Erkrankung online dokumentieren (Dauer maximal sieben Minuten).

Betroffene Patientinnen und Patienten können sich selbst auch direkt telefonisch bei der Kontaktstelle des Registers melden, wo ein Rheumatologe entsprechende Angaben erfragt. Die erhobene Fälle sollen auch den korrespondierenden internationalen Registern zur Verfügung gestellt werden, so dass keine doppelten Eingaben notwendig sind. Das Covid-19-Register in Gießen wird geleitet von Prof. Dr. med. Ulf Müller-Ladner und Dr. med. Rebecca Hasseli.

Neben dem Register COVID-19-rheuma.de von DGRh und Uni Gießen betreibt auch die europäische rheumatologische Fachorganisation EULAR ein Register und auch in den USA haben Wissenschaftler einen internationalen Fragebogen eingerichtet. Die DGRh unterstützt beide Initiativen aktik. (red)

 

 

Finanzielle Hilfen für Freiberufler

 

 

Spezifizierte Suche per E-Mail und Brief nach Ärztinnen und Ärzten zur Unterstützung gegen die Pandemie

Jenseits der Datenbank "Ärzte gegen Corona" führt die Landesärztekammer Hessen auf Anfrage der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH), der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) sowie der Gesundheitsämter und ihrer Landkreise auch bedarfsgesteuerte Arztsuchen über sogenannte Adressmittlungsverfahren und Massenmailings durch.

Anlässlich des letzten Mailings gab es Nachfragen, ob es sich dabei eventuell um "Phishing-Mails" handele, also um die Beschaffung persönlicher Daten anderer Personen mit gefälschten E-Mails.

Nein, die vor wenigen Tagen von der Landesärztekammer Hessen für die Kassenärztliche Vereinigung Hessen ausgesandte E-Mail-Abfrage unter dem Titel: "SARS-CoV-2: Ärzte für Testcenter und telefonische Beratung gesucht!" mit einer Cloud-Verlinkung war echt. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, solche Aussendungen künftig eindeutiger zu gestalten.

Noch im April wird es weitere Aussendungen der Landesärztekammer Hessen für mehrere Landkreise und deren Gesundheitsämter geben.

 

 

Für Ärztinnen und Ärzte, die in Zeiten der Corona-Pandemie helfen möchten: Datenbank "Ärzte gegen Corona"

Die Landesärztekammer Hessen hat eine Datenbank für sich freiwillig zum Einsatz meldende Ärzte erstellt. Aus dieser Datenbank sollen künftig die zusätzlichen Bedarfe der in der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) organisierten Praxen und Zentren, der in der Hessischen Krankenhaus-Gesellschaft (HKG) vertretenen Krankenhäuser und den im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zusammengefassten Gesundheitsämter anteilig bedient werden können.

Ihre Meldungen, möglichst unter vollständiger Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum, evtl. Fachgebiet/e, Zusatzbezeichnungen, Schwerpunkte, Straße mit Hausnummer, Wohnort mit PLZ, Landkreis, E-Mail, Mobiltelefon, Angabe bevorzugten Einsatzes in Praxis, Klinik, Gesundheitsamt, Telefonberatung, besondere Sprachkenntnisse, evtl. Bereitschaft zu unentgeltlichem Einsatz (keine Vorbedingung!) senden Sie bitte per E-Mail an: aerzte-gegen-corona@laekh.de

Vollständige Angaben ersparen zeitraubendes Nachtelefonieren und ermöglichen eine fein justierte Vermittlung. Die bisher eingegangenen Meldungen wurden erfasst und bei Bedarf durch Nachfragen ergänzt.

Hinweise:
Hinsichtlich der Rahmengestaltung Ihres Einsatzes können wir Ihnen keine Informationen geben, dies wird durch die abfragenden Institutionen erfolgen.
Die Landesärztekammer hat die Politik gebeten, vordringlich arbeits- und haftungsrechtliche Fragen, die Fragen der Absicherung von Helfenden und den Entfall der Sozialversicherungspflicht rasch zu klären.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

Neue Hilfsplattform: Medizinstudierende im Kampf gegen COVID-19

Engagierte Medizinstudierende haben eine neue Hilfsplattform aufgebaut, auf der sich hilfesuchende Kliniken und Organisationen mit Medizinstudierenden in Verbindung setzen können, die ihre Unterstützung im Kampf gegen COVID-19 anbieten.

Die Plattform "Medizinstudierende im Kampf gegen COVID-19!" finden Sie unter www.medis-vs-covid19.de.

 

 

Aufruf des Präsidenten der Bundesärztekammer an Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand

Der Präsidient der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, ruft Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand zur Mithilfe auf

Datenschutz-Hinweis:
Youtube sammelt Daten von Website-Besuchern, die sich das Video anschauen. Mehr dazu erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google (Youtube ist ein Google-Unternehmen).

 

 

Krisenstab der Bundesregierung gibt neues Wiederverwendungsverfahren für medizinische Schutzmasken in Ausnahmefällen bekannt (02.04.2020)

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

 

 

Stellungnahme der Landesärztekammer Hessen angesichts des absehbaren Mangels an ärztlichem und pflegerischen Personal und des Fehlens von Schutzausrüstung (30.03.2020)

"Der absehbare Mangel an ärztlichem und pflegerischem Personal und das Fehlen von Schutzausrüstung erfordert pragmatische Wege und schnelle Lösungen", so die Forderung der Landesärztekammer Hessen in einer Stellungnahme. Lesen Sie hier den vollständigen Text.

 

 

Allgemeine Anfragen und Informationen an das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI):

 

 

Informationen für Bürger/-innen und Patienten/-innen:

 

 

Verhaltenstipps für Bürgerinnen und Bürger:

 

Wie beuge ich einer möglichen Ansteckung am besten vor?


  • Gründliches und regelmäßiges Händewaschen. Ausführliche Tipps zum richtigen Händewaschen finden Sie weiter unten auf dieser Seite im Video "Richtiges Händewaschen"
  • Mit den Händen nicht in das Gesicht fassen (zum Beispiel nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden),
  • Meiden von Menschenansammlungen
  • Abstand zu Erkrankten halten
  • grundsätzlich eigene Gläser und Besteck benutzen,
  • das Smartphone/Handy desinfizieren.

Husten- und Nieshygiene:

  • In die Armbeuge husten oder niesen,
  • Einmaltaschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch entsorgen (Mülleimer mit Deckel), danach Hände waschen,
  • Händeschütteln vermeiden,

 

Video von arbeitsschutzfilm.de in Kooperation mit UKBG Unfallkassen und Berufsgenossenschaften: "Richtiges Händewaschen"

 

Video der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): "Neuartiges Coronavirus – Antworten auf häufig gestellte Fragen (Stand 28.02.2020)"

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Wie verhalte ich mich bei Symptomen?

Auf zeit.de finden Sie dazu eine Infografik zu den Symptomen von Covid-19.

Wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie glauben, sich mit Sars-CoV-2 angesteckt zu haben, zeigt Ihnen eine weitere Infografik auf zeit.de.

 

 

Ad-hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrats: "Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise" vom 27.03.2020

Weitere Infos auf der Website des Ethikrats.

 

 

Statement des Präsidenten der Landesärztekammer Hessen zur Coronakrise

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Dr. med Edgar Pinkowskiwir befinden uns in einer nie dagewesenen Situation, die noch vor kurzem unvorstellbar schien. Die Corona-Pandemie stellt unser Gesundheitssystem vor eine gigantische Herausforderung. Ich wende mich daher persönlich an Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, und möchte Ihnen und allen anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen für Ihren hohen Arbeitseinsatz im Kampf gegen Corona danken. Schon jetzt zeigen Sie ein überdurchschnittliches Engagement, und es wird in den kommenden Wochen und Monaten noch mehr Einsatz von uns Ärztinnen und Ärzten gefordert werden.

Special Olympics Hessen sucht ehrenamtliche Hilfe durch Ärztinnen und Ärzte

Special Olympics Deutschland in Hessen e. V. (SOH) ist der hessische Landesverband der weltweit größten, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannten, Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Die Mission von SOH ist, Menschen mit geistiger Behinderung durch ganzjähriges, regelmäßiges Sporttraining und Wettbewerbe in einer Vielzahl von olympischen Sportarten dauerhaft die Möglichkeit zu geben, körperliche Fitness zu entwickeln, Mut zu beweisen, Freude zu erfahren und dabei Begabungen, Fähigkeiten und Freundschaft mit ihren Familien, anderen Special Olympics Athleten und der Gemeinschaft zu teilen.

Erfolgreiche Brandbekämpfung im Gästehaus der Carl-Oelemann-Schule: Große Schäden abgewendet

Am Samstag, den 1. Februar, ereignete sich in den Morgenstunden ein Zimmerbrand im Gästehaus der Carl-Oelemann-Schule (COS). Zwei Teilnehmerinnen eines Prüfungsvorbereitungskurses entdeckten das Feuer und lösten umgehend einen Feueralarm aus. Dank des Einsatzes einer Empfangsmitarbeiterin konnte das Gästehaus innerhalb kürzester Zeit evakuiert werden. Der wenige Minuten nach der Alarmierung eingetroffenen Feuerwehr gelang es, den Brand umgehend zu löschen.

Weltkrebstag - Aktionstag für Betroffene, Angehörige und Interessierte in Wiesbaden

Die Initiatoren der Kampagne "du bist kostbar", das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, die Stiftung Leben mit Krebs und die Hessische Krebsgesellschaft e. V. veranstalten anlässlich des Weltkrebstages

am 04.02.2020, von 10 Uhr bis 13 Uhr,
einen Aktionstag für Betroffene, Angehörige und Interessierte
in den Kurhaus Kolonnaden in Wiesbaden

1. Erfahrungsaustausch für Transplantationsbeauftragte am 27.02.2020

Wir laden Sie herzlich dazu ein, am 27.02.2020 ab 14 Uhr am ersten Erfahrungsaustausch für Transplantationsbeauftragte aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland teilzunehmen. Die Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten der Landesärztekammer Hessen stattfinden und sich mit den alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen der TxB beschäftigen. Außerdem möchten wir das Zusammentreffen nutzen, um das Thema der Vernetzung unter den TxB zu diskutieren und entsprechend ihres Bedarfs voran zu treiben.

Medizinische Fachangestellte: Voraussetzungen für die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung

Über die vorzeitige Zulassung erhält der/die Auszubildende Gelegenheit, an der Abschlussprüfung teilzunehmen, die seiner/ihrer regulären Abschlussprüfung unmittelbar vorausgeht. Die Zulassung erfolgt nur, wenn seine/ihre Leistungen während der gesamten Ausbildungszeit dies rechtfertigen.

Gemeinsame Frankfurter Erklärung zur Entwicklung einer modernen sektorenverbindenden Patientenversorgung

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) und der Bundesverband der Belegärzte e. V. (BDB) fordern zusammen mit den unterzeichnenden Verbänden den Gesetzgeber auf, eine moderne, patientengerechte und ressourcenschonende ärztliche Behandlung an der Schnittstelle ambulant/stationär zu entwickeln. Dazu legen die unterzeichnenden Kliniken und Verbände Eckpunkte zu einer vollständig neuen Struktur und Vergütung ärztlicher sektorenverbindender Leistungen vor.