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Pressemitteilung: Krankenhausärzte am Limit: „Vor den Missständen nicht länger die Augen verschließen"

 

Belastende Arbeitsbedingungen an deutschen Krankenhäusern gefährden Gesundheit junger Ärztinnen und Ärzte

"Vor diesen Missständen, auf die die Ärzteschaft seit Jahren hinweist, können die Verantwortlichen nicht länger die Augen verschließen", kommentiert der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus dem Bundesgesundheitsblatt 1/2020 zu den Arbeitsbedingungen und dem Gesundheitszustand junger Ärztinnen und Ärzte und Pflegender an deutschen Krankenhäusern.

Pressemitteilung: "Minimal steigende Arztzahlen sind kein Mittel gegen dramatischen Ärztemangel"

Landesärztekammer Hessen verzeichnet geringfügig steigende Mitgliederzahlen

Die Zahl der hessischen Ärztinnen und Ärzte ist im vergangenen Jahr nur minimal gestiegen: Von 38.066 im Januar 2019 auf 38.125 im Januar 2020, wie die Auswertung der Statistik der Landesärztekammer Hessen (Stand: 02.01.20) zeigt. Rund Dreiviertel der Kammermitglieder sind berufstätig: 11.807 arbeiten im niedergelassenen Bereich und 15.065 in der stationären Versorgung. In Behörden und Körperschaften sind 551 Ärztinnen und Ärzte tätig, 3.630 üben eine sonstige ärztliche Tätigkeit aus. Zudem verzeichnet die Kammer einen gleichbleibend hohen Anteil von jungen Ärztinnen, der bei Mitgliedern unter 35 Jahren (3496 davon weiblich und 2447 männlich) nahezu zwei Drittel ausmacht.

Pressemitteilung: Hessischer Ärztekammerpräsident bedauert Ablehnung der doppelten Widerspruchslösung und fordert Anstrengungen zur Erhöhung der Organspenderzahlen

"Dass sich der Deutsche Bundestag intensiv mit möglichen Neuregelungen der Organspende in Deutschland auseinandergesetzt hat, zeigt, wie sensibel und wichtig das Thema ist", erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Die heute beschlossene grundlegende Beibehaltung der geltenden erweiterten Zustimmungslösung, nach der einem Toten nur dann Organe entnommen werden, wenn er sich zu Lebzeiten damit einverstanden erklärt oder wenn die Angehörigen ausdrücklich einer Explantation zustimmen, mache deutlich, dass die Politik sich nicht über das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen hinwegsetzen wolle. "Dennoch bedauere ich die Ablehnung des von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eingebrachten Vorschlags der doppelten Widerspruchslösung sehr, da diese die Zahl der Organspenden möglicherweise deutlich erhöht hätte", betont Pinkowski.